EINFAMILIENHAUS / TRAUMHAUS / LANDHAUS / VILLA / HAUSIDEE „211“ BAUEN

EINFAMILIENHAUS „211“  – individuelle Architektur modern oder klassisch bei architekturbuero-schweiz.ch – wir schaffen raum zum wohnen –
5.5 | 164 M2 | AB CHF 529’000

Ausgereifte Planung, optimierte Grundrisse, erfahrene Bauprozesse – unsere Systemhäuser sind bereits bewährte, realisierte und durchdachte Hausideen. Ihr Profit ist, unsere langjährige Erfahrung im Hausbau. Dadurch ersparen Sie sich Planungsaufwand, Zeit und Kosten. – Portotypen oder Basisideen Ihres individuellen Architekturhauses –

Unsere Architekten nehmen Rücksicht auf Ihre Wünsche und Anforderungen. Gemeinsam mit unseren Bauherrschaften planen wir Ihr individuelles Haus, angepasst an Ihre Parzelle. Zudem erhalten Sie bei architekturbuero-schweiz.ch eine Vielzahl an Baustilen – vom klassischen Landhaus bis kubischen Bauhaus.

Als Generalunternehmen erhalten Bauherrschaften bei architekturbuero-schweiz.ch sämtliche Leistungen von der Erstbesprechung bzw. Landbeurteilung bis zum schlüsselfertigen Haus aus einer kompetenter Hand. Ausgesuchte regionale Handwerker errichten in Massivbauweise oder im Holzelementbau von unserem Holzpartner alle unsere Häuser.

– individuelle Architektur modern oder klassisch bei architekturbuero-schweiz.ch – wir schaffen raum zum wohnen –
Einfamilienhaus / Traumhaus / Landhaus / Villa / Hausideen / Mehrfamilienhaus – Bauen aus Leidenschaft –
Hausbau – Partner auch mit Festpreis (Kosten) – Garantie

EINFAMILIENHAUS / TRAUMHAUS / LANDHAUS / VILLA / HAUSIDEE „210“ BAUEN

EINFAMILIENHAUS „210“–  individuelle Architektur modern oder klassisch bei architekturbuero-schweiz.ch – wir schaffen raum zum wohnen –
6.5 | 225 M2 | AB CHF 537’000

Ausgereifte Planung, optimierte Grundrisse, erfahrene Bauprozesse – unsere Systemhäuser sind bereits bewährte, realisierte und durchdachte Hausideen. Ihr Profit ist, unsere langjährige Erfahrung im Hausbau. Dadurch ersparen Sie sich Planungsaufwand, Zeit und Kosten. – Portotypen oder Basisideen Ihres individuellen Architekturhauses –
Unsere Architekten nehmen Rücksicht auf Ihre Wünsche und Anforderungen. Gemeinsam mit unseren Bauherrschaften planen wir Ihr individuelles Haus, angepasst an Ihre Parzelle. Zudem erhalten Sie bei architekturbuero-schweiz.ch eine Vielzahl an Baustilen – vom klassischen Landhaus bis kubischen Bauhaus.

Als Generalunternehmen erhalten Bauherrschaften bei architekturbuero-schweiz.ch sämtliche Leistungen von der Erstbesprechung bzw. Landbeurteilung bis zum schlüsselfertigen Haus aus einer kompetenter Hand. Ausgesuchte regionale Handwerker errichten in Massivbauweise oder im Holzelementbau von unserem Holzpartner alle unsere Häuser.

– individuelle Architektur modern oder klassisch bei architekturbuero-schweiz.ch – wir schaffen raum zum wohnen –
Einfamilienhaus / Traumhaus / Landhaus / Villa / Hausideen / Mehrfamilienhaus – Bauen aus Leidenschaft –
Hausbau – Partner auch mit Festpreis (Kosten) – Garantie

MINERGIE-P BAUSTANDARD

Minergie-P-Häuser sind konsequent darauf ausgerichtet, Energie effizient zu nutzen, den Verbrauch generell zu senken und langfristig auch Kosten einzusparen.

Auch Laien können sich mittlerweile unter Minergie etwas vorstellen. Doch was bedeutet Minergie-P? Der Begriff, der seit 2002 in der Schweiz für Gebäude existiert, lehnt sich an den aus Deutschland bekannten Passivhaus-Standard an. Die Richtlinien legen einen maximalen Verbrauch von 30 Kilowattstunden pro Quadratmeter beheizter Wohnfläche und Jahr fest. Im Gegensatz zum Minergie-Standard, der sich meist auch noch in der Planungsphase realisieren lässt, erfordern Bauten nach Minergie-P von Beginn weg eine darauf ausgerichtete Planung.

«Oberster Grundsatz ist, Energieverluste zu vermeiden und wo immer möglich die passive Energie der Sonne zu nutzen»,sagt Markus Baggenstos, Architekt und ceo der architekturbuero-schweiz.ch. Damit das Ziel erreicht wird, müssen alle Komponenten eines Hauses nach Standard Minergie-P exakt aufeinander abgestimmt sein:

  • Standort: Minergie-P-Bauten können grundsätzlich an jedem beliebigen Standort erstellt werden. Optimal, vor allem für Einfamilienhäuser, sind nach Süden orientierte Grundstücke mit möglichst wenig Schattenwurf durch benachbarte Bauten.
  • Positionierung auf dem Grundstück: Je besser ein Minergie-P-Haus von der Sonne beschienen wird, desto weniger Energie benötigt es in der kalten Jahreszeit. Darum sollte das Gebäude auf dem Grundstück so positioniert werden, dass es möglichst viel von der Sonne profitiert.
  • Kubatur: Zur Einhaltung des Standards muss die Gebäudehülle im Verhältnis zum Volumen eine möglichst kleine Oberfläche aufweisen. Bewährt haben sich deshalb möglichst kompakte Bauweisen.
  • Fensterflächen: Minergie-P-Häuser benötigen Fenster mit Dreifachverglasung. Optimal ist es, wenn die nach Norden gerichtete Fassade möglichst wenige und möglichst kleine Fenster hat. Nach Süden hingegen sind grosse Fenster erwünscht, um die Wärme der Sonne in den Wintermonaten ins Haus zu holen (passive Sonnenenergienutzung).
  • Fassaden, Dach und Keller: Sämtliche Aussenflächen eines Minergie-P-Hauses müssen gut isoliert sein – auch Boden und Wände des Kellers. Üblich sind Isolationsstärken von 30 bis 40 Zentimetern Dicke.
  • Dichtigkeit: Undichte Stellen und kleine Ritzen bewirken hohen Energieverlust. Minergie-P-Bauten müssen deshalb äusserst luftdicht sein. Die Dichtigkeit wird vor Erteilung des Labels mit einer sogenannten Blower-Door getestet: Statt der normalen Haustür wird eine Tür mit einem Ventilator eingesetzt, der die Luft aus dem Haus absaugt oder hineinbläst. So zeigt sich schnell, ob durch undichte Stellen Luft ins Haus nachströmt.
  • Beschattung: Da Minergie-P-Häuser oft grosse, nach Süden gerichtete Fenster aufweisen, die im Winter die Wärme der tiefstehenden Sonne nutzen, ist für den Betrieb im Sommer eine gute Beschattung wichtig. Neben aussenliegenden Storen sind auch Vordächer oder Balkone bewährte Elemente: Sie schirmen die im Sommer hochstehende Sonne gut ab.
  • Heizung: Auch Minergie-P-Häuser kommen nicht ohne Heizung aus. Die benötigte Leistung ist aber gering und kann meist durch das Nachwärmen der Luft in der Lüftungsanlage gelöst werden. Erlaubt ist eine Heizung, die pro Quadratmeter beheizter Wohnfläche maximal zehn Watt Leistung erbringt. Bei schlecht gelegenen Bauten (Nordlagen) sind deshalb zumindest in einzelnen Zimmern zusätzliche Heizungen nötig.
  • Energieversorgung: Zumindest ein Teil der Energie für die Versorgung von Minergie-P-Häusern muss aus erneuerbaren Quellen stammen. Exakte Vorschriften gibt es nicht, doch bei der Berechnung des Verbrauchs für die Erteilung des Labels wird nicht erneuerbare Energie entsprechend stärker gewichtet.
  • Für die Bereitstellung von Wärme und heissem Wasser in Minergie-P-Bauten stehen verschiedene bewährte Systeme zur Verfügung – etwa Kompaktgeräte mit integrierter Wärmepumpe und Lüftungsgeräte mit Wärmetauscher. Sie heizen wenn nötig die Luft auf, be- und entlüften das Haus und erzeugen das Warmwasser. Der nötige Strom kann mit Solarzellen erzeugt werden. Übers Jahr betrachtet, wird das Haus so zum Nullenergiehaus, da der Strom vollständig selber hergestellt werden kann. Zum Einsatz kommen aber auch konventionelle Pelletheizungen und Sonnenkollektoren zur Unterstützung der Heizung und zur Aufbereitung von Warmwasser.
  • Lüftungsanlage: Eine mechanische Belüftung ist für Minergie-P-Häuser obligatorisch. Sie ersetzt in der kalten Jahreszeit das energieintensive Lüften über die Fenster. Neben Kombigeräten kommen auch Lüftungsgeräte mit eingebautem Wärmetauscher zum Einsatz. Sie geben gemäss Herstellerangaben bis zu 90 Prozent der Abwärme aus der abgesaugten, verbrauchten Luft an die Frischluft weiter.
  • Haushaltsgeräte: Auch der Verbrauch von Kochherd, Geschirrspüler und Waschmaschine ist bei Minergie-P-Häusern ein wichtiger Aspekt. Vorgeschrieben sind mindestens Geräte der Verbrauchsklasse A respektive A+ bei Kühlgeräten.
  • Benutzerverhalten: Noch entscheidender als im Minergie-Haus ist das Verhalten der Bewohner in Häusern nach Standard Minergie-P. Gekippte Fenster in der kalten Jahreszeit etwa können die Energieversorgung schnell aus dem Gleichgewicht bringen. Sie sind aufgrund der eingebauten Belüftungsanlage schlicht nicht nötig.

WÄRMEDÄMMUNG Hausbau

Seit Jahrtausenden nutzt der Mensch das Prinzip der Wärmedämmung. Bereits in der Bronzezeit wurden in waldreichen Gebieten schilf- oder strohgedeckte Blockhäuser gebaut, die für damalige Verhältnisse einen guten Wärmeschutz aufgewiesen haben. Auch mit den damaligen Wandkonstruktionen – zwei lehmbeworfene Flechtwände, deren Zwischenraum mit trockenem Gras gefüllt wurde – waren hervorragende Dämmwerte zu erzielen; erst die Wärmeschutzverordnung von 1995 erreichte wieder ähnliche Werte. Durch die technischen Möglichkeiten Decken, Wände und die Gebäudehülle auf das statisch erforderliche Maß zu beschränken und durch die steigenden Anforderungen an den Wohnkomfort bzw. den Feuchteschutz gewann der bauliche Wärmeschutz im Laufe der Zeit enorm an Bedeutung.

Üblicherweise erhalten die Umfassungsflächen, wie Dächer, Keller und Außenwände, neben der Konstruktion eine Dämmung – bei Außenwänden kommen z. B. Wärmedämmverbundsysteme, Kerndämmungen oder Dämmstoffe in hinterlüfteten Fassaden infrage. Bei denkmalgeschützten Altbauten wird auf eine Dämmung von außen häufig verzichtet und von innen gedämmt, manchmal in Kombination mit außen liegenden Wärmedämmputzen.

Viele Gebäude der letzten Jahrzehnte hatten mit dem Problem der Wärmebrücken zu kämpfen, die entweder konstruktiv bedingt waren oder durch andere Fehler innerhalb der Dämmschicht entstanden. An den schadhaften Stellen kam es zu Feuchtschäden und im weiteren Verlauf dann meist zu einem Schimmelpilzbefall. Die heutigen Möglichkeiten der Wärmedämmung sind ausgereifter und können – bei fachgerechter Umsetzung – solche Fehler vermeiden.

Es gibt keine allgemeine Empfehlung, wie grundsätzlich zu dämmen ist oder welcher Dämmstoff geeignet ist. Alle  Dämmmaßnahmen sind von dem spezifischen Objekt abhängig und sollten außer ihren Dämmeigenschaften auch ein gesundes Raumklima ermöglichen. Soll ein Gebäude mit einem möglichst „gesunden“ Klima entstehen, gelten für die Wärmedämmung dieselben Anforderungen wie für alle anderen verwendeten Materialien: Es sollten keine Schadstoffe freigesetzt werden, weder bei der Herstellung, noch im verbauten Zustand und auch am Lebensende bei der Entsorgung bzw. beim Recyceln ist eine Schadstoffentwicklung zu vermeiden. Steht die Vermeidung von Schadstoffen als Entwurfspriorität fest, ist eine Wärmedämmung in Kombination mit den „richtigen“ Baustoffen, dem passenden Heizkonzept und einer natürlichen Belüftung ein praktikables Konzept. Diffusionsoffene und eventuell auch Wärmedämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen sind aus baubiologischer Sicht empfehlenswert.