SMART HOME | INTELLIGENTES WOHNEN – HAUSBAU-TECHNIK FÜR IHR TRAUMHAUS –

Smart Home dient als Oberbegriff für technische Verfahren und Systeme in Wohnräumen und -häusern, in deren Mittelpunkt eine Erhöhung von Wohn- und Lebensqualität, Sicherheit und effizienter Energienutzung auf Basis vernetzter und fernsteuerbarer Geräte und Installationen sowie automatisierbarer Abläufe steht.

Unter diesen Begriff fällt sowohl die Vernetzung von Haustechnik und Haushaltsgeräten (zum Beispiel Lampen, Jalousien, Heizung, aber auch Herd, Kühlschrank und Waschmaschine), als auch die Vernetzung von Komponenten der Unterhaltungselektronik (etwa die zentrale Speicherung und heimweite Nutzung von Video- und Audio-Inhalten).

Von einem Smart Home spricht man insbesondere, wenn sämtliche im Haus verwendeten Leuchten, Taster und Geräte untereinander vernetzt sind, Geräte Daten speichern und eine eigene Logik abbilden können. Geräte sind teilweise auch getagged, was bedeutet, dass zu den Geräten im Smart Home Informationen zum Beispiel über Hersteller, Produktnamen und Leistung hinterlegt sind. Dabei besitzt das Smart Home eine eigene Programmierschnittstelle, die (auch) via Internet angesprochen und über erweiterbare Apps gesteuert werden kann.

Eng verwandt mit diesen Verfahren und Systemen sind solche des Smart Metering, bei denen der Schwerpunkt auf dem Messen und einer intelligenten Regulierung des Energieverbrauchs liegt.

Neben „Smart Home“ haben sich Begriffe wie Intelligentes Wohnen, „eHome“, „Smart Living“ und weitere Bezeichnungen etabliert, die sich teils nur in Bedeutungsschattierungen unterscheiden. Zudem verwenden Hersteller von Smart-Home-Anlagen und -komponenten weitere, speziell auf deren individuelles Marketing abgestimmte Begriffe.

Mehr Informationen unter +41 (0)43 819 06 00 oder info@architekturbuero-schweiz.ch wir schaffen „raum zum wohnen“.

 

INNENARCHITEKTUR-ARBEITEN von architekturbuero-schweiz.ch

bzw. unserer PROFESSORIN für BILDENDE KUNST

 Gesamtkonzept der Innengestaltung

  • Vergoldung mit Echt Gold
  • Dekorative & Illusion Bemalung von Decken, Wänden & Böden
  • Innenausstattung & Dekorierung
  • Kunstbilder auf Kundenwunsch
  • Perfekte Farbgestaltung & Farbpsychologie von unseren Fachplaner / Künstlern.
  • v.m. 

Diese Architekturleistung können wir auch im Ausland anbieten.

INNENARCHITEKTUR-ARBEITEN unserer Professorin der bildenden Kunst "Villa"
INNENARCHITEKTUR-ARBEITEN unserer Professorin der bildenden Kunst „Villa – Schloss“

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DACHFORMEN – SATTEL-┃PULT-┃FLACH-┃WALMDACH – VORTEILE, NACHTEILE & CHARAKTER FÜRS HAUS –

Welches Dach passt am besten zu meinem Haus? Keine leichte Frage, denn schließlich soll Ihr Dach nicht nur Schutz bieten, sondern den Charakter Ihres Hauses unterstreichen. Doch ob Sie ein Massivhaus oder Blockbohlenhaus überdachen wollen: Neben Ihrem persönlichen Geschmack sind in Bebauungsplänen festgeschriebene Auflagen, die Konstruktion Ihres Hauses, die geplante Nutzung des Dachgeschosses und nicht zuletzt der Preis des Daches zu berücksichtigen. Immerhin kostet Sie eine einfache Dachform bis zu 15 Prozent weniger als ein aufwendigeres Dach.

Von vielen geschätzter Klassiker: das Satteldach
Das Prinzip des zeitlosen Satteldachs ist simpel: zwei geneigte Dachflächen, die am First aufeinandertreffen. Dennoch bietet Ihnen ein Satteldach viel Gestaltungsspielraum, weil Neigung und Traufhöhe variabel sind und Dachfenster oder Gauben eingebaut werden können. Je höher der Kniestock, desto mehr Wohnraum bietet Ihnen das Dachgeschoss.

Vorteile: hohe Stabilität, Eindeckung mit vielen Materialien möglich, kostengünstig
Nachteil: Dachschrägen verringern die Nutzfläche unterm Dach

Zeitgemäßer Minimalismus: das Pultdach
Das auf eine einzige Dachfläche mit geringer Neigung reduzierte Pultdach ist inzwischen in vielen Bebauungsplänen zugelassen. Mit einem Pultdach gewinnen Sie Fassaden- als auch Nutzfläche, sodass Sie ein geräumiges Obergeschoss mit viel Lichteinfall realisieren können.

Vorteile: kostengünstig, großzügige und helle Wohnräume im Obergeschoss
Nachteil: große Dachfläche mit geringer Neigung, daher hohe Anforderungen an Wärmeisolation und Abdichtung

Praktisch, preiswert, technisch ausgereift: das Flachdach
Sie gelten einerseits als Bekenntnis zum Wesentlichen, zur reinen Architektur. Deshalb werden sie von Architekten gern angeboten. Das war freilich nicht immer so: Nach ihrem Einzug in die Baukunst der Moderne vor gut einem halben Jahrhundert kehrte schon wenige Jahre später Ernüchterung ein. Konstruktionsfehler und Pfusch am Bau führten zu schweren Schäden an den Gebäuden und verpassten dem Flachdach ein entsprechend schlechtes Image.

Vorteile: „heute“ technisch ausgereift, begrünbar, großzügige und helle Wohnräume im Obergeschoss
Nachteil: große Dachfläche ohne Neigung, daher hohe Anforderungen an Wärmeisolation und Abdichtung

Geschützter Platz neben dem Haus: das Schleppdach
Das über eine der seitlichen Fassaden hinausreichende Schleppdach bietet Ihnen zusätzlich überdachten Raum, der vielfältig genutzt werden kann (z.B. als Carport, Stellplatz für Fahrräder oder Lagerfläche). Zur Wetterseite ausgerichtet schützt ein Schleppdach zudem Ihre Fassade.

Vorteil: Anbauten können harmonisch integriert werden.

Lichtdurchflutet im Industriedesign: das Sheddach
Früher vor allem auf Fabrikhallen zu finden, ziert das Sheddach heute auch das moderne Massivhaus. Im Grunde ist ein Sheddach die Aneinanderreihung mehrerer Pultdächer, wobei die senkrechten Flächen unter dem First der einzelnen Pultdächer meist nach Norden ausgerichtet und verglast werden.

Vorteile: stabile Dachkonstruktion, große Spannweiten realisierbar, Einfall von viel Tageslicht, blendfrei ausgeleuchtete Räume.
Nachteile: Abdichtung häufig nicht wartungsfrei, regelmäßige Dichtheitskontrollen notwendig

Traditioneller Charme: das Walmdach
Das liebenswerte Walmdach ist aufgrund der vier geneigten, meist weit hinunterreichenden Dachflächen äußerst stabil. Mit seinen Dachschrägen an den Giebelseiten bietet ein Walmdach Ihrem Haus maximalen Schutz vor extremen Witterungseinflüssen. Gauben setzen gestalterische Akzente und verschaffen Ihnen mehr Nutzfläche im Obergeschoss.

Vorteil: größtmöglicher Witterungsschutz
Nachteil: Nutzfläche im Dachgeschoss begrenzt

Im Barockstil mit geräumigem Obergeschoss: das Mansarddach
Mit seinen in unterschiedlichen Winkeln geneigten Dachflächen verspricht Ihnen das Mansarddach ein fast vollständig begehbares Dachgeschoss.

Vorteil: viel Wohnraum unter dem Mansarddach
Nachteile: geringere Stabilität als einfachere Dachformen, höhere Kosten für komplizierten Dachaufbau

Exklusiver Hingucker: das Kuppeldach
Kirchtürme, Moscheen und den Reichstag ziert ein Kuppeldach. Falls Sie mit einem Kuppeldach für Ihr Haus liebäugeln, sollten Sie daran denken, dass diese selbst tragende Dachkonstruktion recht kostspielig ist. Planung, Montage und das Anpassen des Materials für die Eindeckung sind aufwendig.

Vorteile: individuelles architektonisches Stilelement, stützenfreie Überdachung größerer Grundflächen möglich
Nachteile: oft Sondergenehmigungen erforderlich, kostenintensiv

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ALTERSGERECHT BAUEN / TIPPS FÜR EIN HAUS, IN DEM SIE ALT WERDEN KÖNNEN

Mit über 50 noch einmal neu bauen? Warum denn nicht? Das Familiendomizil ist schon zu groß geworden – oder wird es spätestens nach dem Auszug der erwachsenen Kinder. Also wagt man den Schritt und errichtet im dritten Lebensabschnitt ein Haus, das perfekt zu den neuen Bedürfnissen passt. Und das ist sogar auf zwei Weisen eine Investition in die Zukunft: Man ist gerüstet für das Leben im Alter zu Hause. Und altersgerechte Häuser sind gefragt, sie haben daher einen guten Wiederverkaufswert. Sieben Tipps zur Planung:

  1. Mitten im Leben bauen

Während Familien mit kleinen Kindern gern etwas außerhalb von Städten im Grünen leben, zieht es Ältere in belebtere Gegenden. „Eine gute Verkehrsanbindung, Ärzte, Einkaufsmöglichkeiten, Kultur und ein angenehmes soziales Miteinander sind ihnen wichtig“, berichtet Markus Baggenstos von der architekturbuero-schweiz.ch Geschäftsführer und Spezialist für Altersgerechtes-Bauen. „Je älter die Menschen werden, desto mehr Zeit verbringen sie erfahrungsgemäß zu Hause und in ihrem unmittelbaren Umfeld.“

  1. 100 Quadratmeter reichen

Weil nur noch ein bis zwei Personen im Haushalt leben, kann das neue Zuhause deutlich kleiner ausfallen als das alte. „Statt 150 oder 200 Quadratmeter reichen älteren Paaren meist 100 Quadratmeter oder sogar noch weniger“, sagt Baggenstos. Aber zu klein darf es auch wieder nicht sein, wenn es für die Familie und andere Besucher offen stehen soll. „Soll ein Gästezimmer eingeplant werden? Brauchen die Partner Rückzugsmöglichkeiten, zum Beispiel getrennte Schlafzimmer, Hobby- oder Lesezimmer? Solche Fragen müssen im Vorfeld geklärt werden“, sagt der Spezialist.

  1. Mit Einliegerwohnung bauen

Lassen es Grundriss und Budget zu, ist der Bau einer Einliegerwohnung denkbar. Die kann sehr praktisch sein. „Falls die Bewohner im höheren Lebensalter Hilfe benötigen, kann dort eine Pflegekraft wohnen“. Oder man sieht die Vermietung der Einliegerwohnung als zusätzliche Einnahmequelle zur Rente an.

  1. Auf ein Stockwerk beschränken

Auch wenn die Bauherren mit 50 plus fit sind, sollten sie die Entwicklung der nächsten Jahrzehnte schon bei der Planung im Blick haben. Baggenstos Tipp: Günstig ist es, auf einer Ebene zu bauen. Dann entfällt das Treppensteigen, das im höheren Alter doch beschwerlich werden kann. Und sparen lässt sich in diesem Zusammenhang auch, wenn man auf den Keller verzichtet. Waschmaschine und Trockner sind ohnehin besser im Erdgeschoss aufgehoben, wo sie stufenlos erreicht werden.

In diesem Zusammenhang ist für Ältere der eingeschossige Bungalow ideal. Der kann je nach Lebenslage leicht den jeweiligen Bedürfnissen angepasst werden. Denn es sind keine tragenden Wände vorhanden, die die Gestaltung der Innenräume einschränken. Die Bewohner können sich für mehrere Zimmer, aber auch für einen offenen Grundriss entscheiden.

  1. Jede Etage mit Bad planen

Aber auch mehrgeschossige Häuser können für das Leben im höheren Alter durchaus attraktiv und angenehm sein. Vorausgesetzt, sie sind dafür vorbereitet. „Grundsätzlich empfiehlt es sich, bei Häusern mit mehreren Etagen so zu planen, dass es im Bedarfsfall möglich ist, unkompliziert in die untere Etage zu ziehen“, sagt Baggenstos. Dazu gehört, dass oben und unten jeweils ein vollwertiges Badezimmer eingebaut wird.

  1. Gerade Treppe oder Aufzug einplanen

„Die Treppen sollten möglichst gerade und schnörkellos sein“, sagt Baggenstos. „Wendeltreppen bergen Sturzgefahren.“ Außerdem lassen sich an geraden Treppen leichter Treppenlifte anbringen. Aber es gibt auch noch Alternativen dazu: Etwa Personenaufzüge, mit denen man den Weg zwischen Unter- und Obergeschoss bequem zurücklegen kann. „Sie brauchen wenig Platz und sind so gut designt, dass sie sogar zu einem Blickfang im Wohnzimmer werden“. Da sie sich fernsteuern lassen, können nicht nur Personen transportiert, sondern auch Gegenstände nach oben oder unten geschickt werden.

  1. Barrierefrei bauen

Wichtig bei der Planung eines Hauses für das Alter ist, von vornherein Gefahrenstellen auszuschließen. „Ein guter Architekt wird ein Haus für ältere Bewohner so offen und großzügig wie möglich gestalten“, sagt Markus Baggenstos von der architekturbuero-schweiz.ch Geschäftsführer und Spezialist für Altersgerechtes-Bauen. Dazu gehören kurze Wege, wenig Ecken und Kanten. Alle Türrahmen sind so breit, dass man mit einem Rollstuhl durchfahren kann. Manche Türen können auch einfach weggelassen werden. Bad und Küche sollten ebenfalls barrierefrei sein. Das kommt nicht nur Leuten mit Handicaps zugute, sondern ist auch für alle anderen sehr praktisch: „Bodengleiche Duschen sollten zum Beispiel in jedem Haus vorhanden sein, egal ob ältere oder jüngere Menschen darin leben“, findet Baggenstos.

FINANZEN: WIE VIEL HAUS KÖNNEN WIR UNS LEISTEN?

Die erste wichtige Frage lautet: Wie viel «Haus» können wir uns überhaupt leisten?

Dazu gibt es zwei Faustregeln:

  • 20 Prozent des Hauspreises sollte man aus eigenen Mitteln bezahlen können, und
  • die Belastung durch Hypothekarzins, Rückstellungen für den Unterhalt und Amortisation der zweiten Hypothek darf einen Drittel des Einkommens nicht überschreiten.

Der UBS-Hypotekenrechner hilft die Tragbarkeit zu prüfen.

Neben den Gesamtkosten muss auch ermittelt werden, was das Grundstück maximal kosten darf. Für die erste Schätzung kann man für den Bau des Hauses samt Umgebungsarbeiten und Garage rund 500’000 Franken einsetzen. Dafür bekommt man ein durchschnittlich ausgebautes Haus mit etwa 150 Quadratmetern Wohnfläche, zwei Stockwerken und einem Keller.

Einen Anhaltspunkt für die Baukosten liefern auch die Preise für Fertig- oder Systemhäuser. Zeigt die Tragbarkeitsrechnung, dass man rund 750’000 Franken zur Verfügung hat, bleiben fürs Grundstück also gut 250’000 Franken. Die im Normalfall nötigen 500 Quadratmeter Land dürfen also maximal 500 Franken pro Quadratmeter kosten.